Das Wandgemälde von Karl dem Großen aus dem 16. Jahrhundert

 

In den Sachsenkriegen (772-804) eroberten die Heere Karls des Großen u.a. das Münsterland. Als Anmarschwege dienten die alten Verkehrswege, von denen einer von der Lippemündung über Borken, Coesfeld, Schöppingen und Rheine in die niederdeutsche Ebene führte. In Abständen von Tagesmärschen wurden militärische Stützpunkte an "Königshöfen" errichtet, wobei häufig ältere sächsische Fliehburgen übernommen wurden. Auf dem nun königlichen Besitz wurden Kirchen errichtet, die Zentren der Missionierung werden sollten. Sie wurden fränkischen Heiligen geweiht, so in Borken dem hl. Remigius, Bischof von Reims (+533), in Rheine dem hl. Dionysius, Bischof von Paris (+ um 250), und in Schöppingen dem hl. Brictius, Bischof von Tours und Nachfolger des hl. Martin (397-444). Das geschah zwischen 785 (Taufe des Sachsenherzogs Widukind) und 792 (Beginn der Mission Liudgers im Münsterland). Die Schöppinger Kirche wurde auf einer eroberten sächsischen Fliehburg erbaut, an deren Fuß eine Quelle, die "Welle", entspringt, die Gerichtsort und vielleicht auch Kultstätte war. Die erste Kirche war ca. 8x15 m groß und wahrscheinlich schon aus Stein erbaut. Karl der Große missionierte mit dem Schwert. Liudger ist das Verdienst zuzuschreiben, die christliche Botschaft auch in den Herzen der Menschen verankert zu haben. Als er am 30. März 805 zum Bischof geweiht wurde, wurde die Schöppinger Taufkirche Pfarrkirche.

 

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